| 01.07.1896 |
Gründung Freiwillige Feuerwehr Hosena -nur für den Ort Hosena zuständig mit 46 Mitgliedern |
| 1897 |
Bau des ersten Spritzenhauses durch den Maurer Herrmann Schneider -mit "Kittchen" im hinteren Teil -später Abriss durch Modernisierung des Ortsstraßennetzes |
| 1897 |
Große Überschwemmung in Hosena -Feuerwehr war machtlos ob der Wassermassen, die sich nach einem gewaltigen Wolkenbruch aus den Johannesthaler Bergen in den Ort wälzten |
| 13.01.1900 |
"Amtlicher Vermerk" des Landrates zu Hoyerswerda, dass sich der Wirkungsbereich der Feuerwehr Hosena nun auch auf die Orte der Umgebung bezieht |
| Sommer 1901 |
Brandbekämpfung der Scheune vom Gastwirt Max Lewald, welche durch Blitzschläge getroffen wurde. |
| 03.10.1901 |
Löscharbeiten am Gasthaus "Zur Friedenseiche", wo aus ungeklärter Ursache ein Brand ausbrach. -durch eine einstürzende Wand wurde der Feuerwehrmann Krüger so stark verletzt, dass er am 05.02.1902 verstarb |
| Sommer 1906 |
Wohnhausbrand in der Rosenstraße (heute Goethestraße) durch kokeln mit Streichhölzern durch ein vierjähriges Kind -das Haus wurde noch im gleichen Jahr wieder aufgebaut |
| 1908 |
Die FFW Hosena erhält eine Schiebeleiter im Wert von 195 Mark |
| 1911 |
Die Scheune der Familie Scherner brennt vermutlich durch Brandstiftung auf der Dorfaue ab. |
| 1912 |
Durch Funkenflug einer Lokomotive brennt ein Teil des Pappschuppens im Glaswerk der Gebrüder von Streidt ab. |
| 1914-1918 |
Auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hosena wurde zum Kriegsdienst in den ersten Weltkrieg eingezogen. 47 Männer aus Hosena kehrten nicht zurück. - in dieser Zeit brannte u.a. die Scheune der Familie Schiemann vollständig ab. |
| 1921 |
Brand in der Grube nahe dem sogenannten "Heringsberg" durch Entzündung der unabgebauten Braunkohle. |
| 24.07.1921 |
Das strohgedeckte Haus der Familie Weichert wird durch Funkenflug ein Raub der Flammen. |
| Sommer 1921 |
Die Scheune der Familie Krautschick brennt nieder |
| 19.07.1931 |
Die FFW Hosena erhält anlässlich ihres 35-jährigen Bestehens ihr erstes Feuerwehrauto (siehe auch Bildergalerie) |
| 17.07.1938 |
Ein wolkenbruchartiger Regen geht über Hosena nieder. Es kommt zur Überschwemmung des Dorfgrabens, der weite Teile des Ortes unter Wasser setzte. Die Feuerwehr musste Schwerstarbeit leisten. |
| 1939-1945 |
Während der Zeit des 2. Weltkrieges mussten auch viele Kameraden der Feuerwehr Kriegsdienst leisten. Viele sind auf den Schlachtfeldern gefallen. Die verbliebenen Kameraden organisierten einen Notdienst. Leider sind aus dieser Zeit keine weiteren Aufzeichnungen bekannt. |
| 1945 |
Der Neuaufbau der Freiwilligen Feuerwehr Hosena beginnt. Aus dem wenigen, was zur Verfügung stand, wuchs allmählich eine gute und zuverlässige Feuerwehrtruppe. |
| 1959 |
Großbrände zwischen Großkoschen und Hosena, Sorno und Skado und in der Grube des damaligen Tagebaues "Franz Mehring". -der Wehr wird für diese Einsätze Dank und Anerkennung durch den Rat des Kreises ausgesprochen. |
| 20.02.1965 |
Brand im Mühlengebäude des Werkes 1 der Hohenbockaer Glassandwerke -Schaden: ca. 200.000,- DM |
| 1965 |
Durch Blitzschlag wird die Scheune der Familie Friedrich ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr kann durch höchste Wachsamkeit ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindern. |
| 1976 |
Durch extreme Trockenheit kommt es von April bis September immer wieder zu Ödlandbränden in der Region. Die FFW Hosena rückt in dieser Zeit zu 37 Einsätzen aus. |
| 1982 |
Zweitägiger Einsatz im Nachbarkreis Hoyerswerda bei einem Großbrand in Knappenrode. |
| 1983 |
Einsätze bei Großbränden in Freienhufen und Bahnsdorf . Das Innenministerium ruft den Notstand aus. |
| 1984 |
30 ha Wald werden bei einem Brand am Senftenberger See zwischen Großkoschen und Hosena vernichtet. |
| Sommer 1984 |
Großbrand im Tagebauvorfeld des Werkes 4 der Hohenbockaer Quarzwerke. Vermutlich durch Angehörige der damaligen Sowjetarmee, die dort zum Holzeinschlag eingesetzt waren. Durch die Thermik wurden brennende Teile bis auf die nahegelegene Insel im See getragen. Die Kameraden der Feuerwehr mussten mit Booten übersetzen. Das Ferienlager am Ufer des Sees musste evakuiert werden. |
| 1984 |
Weiterer Einsatz bei Großbränden in Weißwasser. Schwarze Pumpe und Guben. |
| 1984-1988 |
Insgesamt 5 Wohnungsbrände sind in Hosena und Peickwitz-Flur zu bekämpfen. 1988 kann ein Bewohner trotz größter Bemühungen nur noch tot geborgen werden. |
| ab 1990 |
Eine neue Aufgabe und Herausforderung kommt auf die Kameraden zu: Erste Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen |
| 07.02.1992 |
Übernahme eines TLF16/25 MAN, Baujahr 1970 gestiftet durch die Firma WAN GmbH-Berlin und die Firma Dimter GmbH Illertissen |
| 26.07.-27.07.1997 |
Hilfeleistung der Feuerwehr im Hochwassergebiet der Oder in Eisenhüttenstadt und Wiesenau mit unserem LF16 |
| 10.04.1999 |
Großeinsatz beim Erdrutsch an Fabians-Teich Bilder dazu hier... |
| 22.03.2002 |
Feierliche Einweihung der neuen Technik: Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 und Mannschaftstransportwagen MTW. |
| 18.08.-19.08.2002 |
Hilfeleistung einer kompletten Löschgruppe im Elbe-Hochwassergebiet in der Prignitz |
| 21.12.2006 |
Ein Großbrand vernichtete das gesamte Werk der "Hohenbockaer Quarzwerke" |
| 09.07.2010 |
Feierliche Übergabe des neuen Fahrzeugs LF10-6 Bilder dazu hier
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| Die Wehrführer in chronologischer Reihenfolge |
| von 1896 - 1899 |
Berthold Müller |
| von 1900 - 1920 |
Herrmann Enghusen |
| von 1921 - 1928 |
Moritz Feller |
| von 1929 - 1936 |
Max Liewald |
| von 1937 - 1945 |
Wilhelm Heinsick |
| von 1946 - 1949 |
Max Guske |
| von 1950 - 1951 |
Karl Liewald |
| von 1952 - 1955 |
Martin Richter |
| von 1956 - 1965 |
Günter Kolan |
| von 1966 - 1975 |
Werner Kieschke |
| von 1976 - 2000 |
Lutz Kleiner |
| ab 2000 |
Bernd Schütze |
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